Raus aus der Sprachlosigkeit

Wir alle erleben, wie Menschen andere beleidigen, herabwürdigen, diskriminieren. Wir wollen einschreiten, doch plötzlich stehen wir da wie eingefroren, während uns gleichzeitig heiß und kalt wird.

Dieser Kurz-Workshop zielt v.a. auf die Auseinandersetzung mit der Verletzlichkeit und der Angst, die ausgelöst werden, wenn wir uns als Bystander*innen (also als Dritte) in Situationen von Diskriminierung befinden. Das Ziel ist, uns von Erfolgsmomenten inspirieren zu lassen, aber auch aus denen des Scheiterns zu lernen und dabei unsere Mut-Muskeln zu trainieren, um Diskriminierungen, die wir als Dritte erleben, unser klares „Nein“ entgegenzusetzen.

Der Workshop basiert auf der Grundhaltung der Gewaltfreien Kommunikation, Erkenntnissen der Zivilcourage- und Verletzlichkeitsforschung sowie praktischen Erfahrungen in der Arbeit nach Augusto Boal. Vorkenntnisse werden nicht benötigt. Sehr wohl aber die Bereitschaft, sich mit sich selbst auseinander zu setzen.